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Isabelle Eberhardt

(1877–1904)

Nomadin in Männerkleidung: Der Maghreb war zeitlebens das Sehnsuchtsland der zum Islam Konvertierten.

Welch glückseliges Gefühl, eines Tages mutig alle Fesseln abzuschütteln, welche das moderne Leben und die Schwäche unseres Herzens uns unter dem Vorwand der Freiheit angelegt haben ... und fortzugehen!

Mein schlummernder Fatalismus wurde nach und nach durch den Kontakt zu den Moslems geweckt.

... ich bin nur eine Einzelgängerin, eine Träumerin, die fernab von der Welt frei leben will wie die Nomaden.

Isabelle Eberhardt, geboren am 17. Februar 1877 in Genf, gestorben am 21. Oktober 1904 in Ain Sefra, Algerien, russischstämmige schweizerische Saharareisende und Reiseschriftstellerin, erhielt später die französische Staatsbürgerschaft, nahm ein männliches Pseudonym an, trat zum Islam über. In Männerkleidern zog sie sieben Jahre lang durch Algerien, Tunesien und Marokko. In dieser Zeit verfasste sie Romane, Erzählungen und Reiseberichte. Kam mit nur 27 Jahren in der Sahara ums Leben.

 

 

 

Informationen im Internet:

Wikipedia-Artikel über Isabelle Eberhardt

FemBiografie mit Zitaten, Links und Literaturangaben

Literatur von und über Isabelle Eberhardt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

 
Hörprobe (4:06)
"Isabelle Eberhardt - Vagabundin des Fin de Siècle"
aus der Reihe "Frauen - Abenteuer und Entdeckungen"
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Das Portrait "Vagabundin des Fin de Siècle" ist auch in folgendem Hörbuch enthalten:

Frauen, die gefährlich leben

13 Geschichten von Mut und Abenteuer
 
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