Leni Riefenstahl

(1902–2003)

Ohne Doubles und doppelten Boden: Sie scheute weder halsbrecherische Dreharbeiten noch die Tiefen des Meeres.

In dieser Zeit sah ich den Film, der alle bisher gesehenen Filme in den Schatten stellte: 'Panzerkreuzer Potemkin' von Sergej M. Eisenstein.

Nie habe ich bestritten, dass ich der Persönlichkeit Hitlers verfallen war. Dass ich das Dämonische zu spät in ihm erkannt habe, ist zweifellos Schuld oder Verblendung...

Ich kann nur sagen, dass ich mich von allem Schönen spontan angezogen fühle. Ja: Schönheit, Harmonie. ... Was lediglich realistisch ist, aus dem Leben gegriffen, durchschnittlich, alltäglich, das interessiert mich nicht ... Mich fasziniert alles, was schön ist, stark, gesund, was lebt.

Leni Riefenstahl, am 22. August 1902 in Berlin geboren, gestorben am 8. September 2003 in Pöcking am Starnberger See, Filmregisseurin, Schauspielerin, Fotografin; mit ihren Filmen 'Triumph des Willens' (1935) und 'Olympia' (1936–38) war sie Hitlers beste Propagandistin; ihre zweite Karriere nach dem Krieg begann 1962, als sie die Nuba, einen ostafrikanischen Stamm, fotografierte.

 

 

 

Informationen im Internet:

Offizielle Homepage

Wikipedia-Artikel über Leni Riefenstahl

FemBiografie mit Zitaten und Literaturangaben

Leni Riefenstahl-Rezeption nach 1945. Ein Projekt des Instituts für Film- und Fernsehwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum

Literatur von und über Leni Riefenstahl im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Leni Riefenstahl in der deutschen Version der Internet Movie Database

 
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